Eingriff

Für Ovabloc ist kein operativer Eingriff notwendig. Eine Narkose kann ebenso entfallen. Die Behandlung kann ambulant oder klinisch durchgeführt werden.

Vor dem Eingriff gibt es allenfalls eine örtliche Betäubung, sodass man weitgehend nichts empfindet.

Der Gynäkologe untersucht mit Hilfe eines Hysteroskops die Gebärmutter (dünnes Rohr mit Minikamera). Das geschieht über die Vagina.

Anschließend wird auf die gleiche Art und Weise ein Katheter eingebracht, wodurch das Ovabloc-Material in die Eileiter eingebracht wird.

 

Binnen einiger Minuten verfestigt sich das Material zu einem flexiblen Pfropfen, wodurch die Sterilisation erfolgt ist. Dieser Pfropfen verhindert, dass die Eizelle und Samenzelle zueinander gelangen.

Selbstverständlich wird Ovabloc in beide Eileiter eingebracht. 

Bei Wunsch kann dies am Monitor mitverfolgt werden. 

 

Um 100% sicher zu sein, dass eine korrekte Platzierung erfolgte, wird die Sterilisation mit einem Röntgenfoto beendet.

Nach der Behandlung kann die Praxis bzw. die Klinik direkt verlassen werden und man kann seinem normalen Tagesgeschäft nachgehen.

Zirka zwei Wochen nach dem Eingriff wird ein zweites Röntgenfoto angefertigt. Ist alles in Ordnung, kann man der Wirkung von Ovabloc vertrauen.

Bis zu dieser zweiten Kontrolle wird die Benutzung anderer Verhütungsmittel empfohlen (z.B.: Kondom).